Die Entscheidung

Ich schaffe es leider nicht mehr.

Das letzte Jahr habe ich versucht zwei neue Sprachen gleichzeitig zu lernen: Deutsch und auch Schweizerdeutsch. Deutsch weil ich muss, Schweizerdeutsch weil ich es schön finde. Jetzt geht es aber nicht mehr: ich bin manchmal verwirrt zu welche Sprache ein Wort gehört.

Also, die Entscheidung.

Ich werde mich erst auf Deutsch (Hochdeutsch) konzentrieren. Da gibt es ja noch genug zu lernen für mich. Erst mal fliessend Deutsch sprechen, und nachher dann Schweizerdeutsch.

Schwiizerdüütschi Musik

Vor ein Jahr habe ich ein Playlist auf Spotify hergestellt. Ziel dessen war ein Gefühl für Schweizerdeutsch zu bekommen. Irgendwann haben andere Leute die Playlist auch entdeckt: jetzt gibt es sogar mehr als 200 ‚Followers‘. Hier die Playlist, falls jemand interessiert wäre.

Es ist alles ziemlich moderne Musik, Mani Matter gibt es zum Beispiel nicht. Eben nicht weil ich das kein schöne Musik finde, aber weil ich solche Musik eigentlich schon immer gehört habe auf Holländisch. (Für die Interessierten: such mal auf ‚Boudewijn de Groot‘ oder ‚Bram Vermeulen‘, zwei meiner Favorite.) Statt Mani Matter gibt es Phenomden, Trauffer, Kunz, Patent Ochsner, Stiller Has und so weiter.

Integrieren war noch nie so einfach!

Ausländer erkennen

Es ist sowieso relativ einfach, Ausländer zu erkennen. Wir sprechen keine Mundart, haben irgendeinen Akzent und so weiter. Aber es gibt auch lustigere Hinweise darauf.

Wie würdet ihr 1215, oder 2300 aussprechen? Ein Schweizer sagt tausendzweihundertfünfzehn bzw. zweitausenddreihundert. Auf Holländisch sagt man das aber (meistens) nicht so. Es ist zwar korrekt, aber ungebräuchlich. Das heisst, ich würde sagen (und sage tatsächlich) zwölfhundertfünfzehn und dreiundzwanzighundert.

Und ihr weisst wieder, er ist nich von hier.

Was ich so mache

Es ist vielleicht mal gut, auseinanderzusetzen wie ich versuche Deutsch zu lernen. Wie ich schon erweitert habe, spreche ich natürlich Deutsch bei meinem Arbeit. Die tägliche Übung sorgt dafür, das es viel bequemer ist, sich in eine Sprache zu äussern. Man lernt dann aber nicht die richtige Grammatik und so weiter. Dafür habe ich mich vor ein Monat ein Übungsbuch gekauft.

Ausserdem bin ich oft mit Duolingo beschäftigt. Duolingo ist, nach meiner Meinung, ein von der beste Wegen ein neue Sprache zu lernen. Es ist gratis, verfügbar auf dem Handy, Tablet und PC und macht irgendwie noch Spass auch. Es hat sogar auch noch ein kompetitive Seite, weil man gegen Freunden und Bekannten spielen kann. (Alles wirklich keine Werbung. Ich bin einfach begeistert.)

Was sonst noch? Also, seit ich hier in der Schweiz wohne lese ich jeden Tag Zeitungen. Zuhause haben wir der Tagesanzeiger und die Sonntagszeitung – beide lese ich gern. Ausserdem lese ich auch gern Bücher – ich bin sehr begeistert von Martin Suter zum Beispiel.

Eine letzte Tip, die ich von meiner Freundin habe: stell deine Handy und PC um auf die neue Sprache.

Kleine Fehler

Wenn mann ein neue Sprache lernt, passieren manchmal lustige Sachen. Meistens handelt es sich um Fehler die irgendwie lustig sind. So auch hier. Es gibt tatsächlich Leute die meine Webseite anzeigen, und eine davon hat mich darauf aufmerksam gemacht das es auf die Seite ‚Die Geschichte bis Heute‘ ein kleine Fehler gibt, mit grosse Effekte. Ich habe da geschrieben das ich ‚aufgewacht bin‘ in Holland. Weil das in gewisser Weise sicher stimmt, ist es nicht genau was ich gemeint habe. Ich bin natürlich ‚aufgewachsen‘ in Holland.

Jetzt ist der Fehler korrigiert, aber hier für die Ewigkeit veröffentlicht. Mann hat mich gesagt das man sich immer blamieren muss, weil mann so am besten lernt. Also, los geht’s.

Meine Deutschkurse

Anfang Oktober habe ich mich angemeldet für eine Deutschkurse bei der Migros Klubschule. Ich habe die online-prüfung gemacht und mich dann eingeschrieben für ein C1-Kurse. Das, sollte ich direkt sagen, wird noch schwierig für mich. Deutsch habe ich bisher nur bei der Arbeit gelernt, und dass heisst das mein Grammatik-Kentnisse eigentlich gar nicht so gut ist. Auf jedem Fall im Vergleich mit Deutsch verstehen und mich (irgendwie) verstehbar machen.

Anfang November wurde die Kurse verschoben weil es nicht genügend Teilnehmer gab. Also gut, das kann mal passieren. Die Kurse sollte neu Anfang Dezember anfangen. Leider habe ich gestern gehört, die Kurse wird wieder verschoben, und soll jetzt ende Januar anfangen. Ich habe dan mal kurz angerufen und gefragt wie und was. Es gab wieder nicht genügend Teilnehmer, und viel schlimmer, mann kan mich auch nicht versprechen das die Kurse im Januar tatsachlich anfangen würde. Jetzt bin ich natürlich schon ein bisschen enttäuscht. Aber, ich muss weiter machen.

Ich habe jetzt ein Buch, Lehr- und Übungsbuch der deutschen Grammatik, gekauft und wir machen das einfach mal selber. Wir müssen mal schauen wie das geht.

Davos

Seit Montag bin ich geschäftlich in Davos. Erzählen über wie es hier ist oder geht mache ich nicht, es handelt sich hier nicht um ein Tagebuch. Etwas fällt mich aber auf: es gibt hier fast keine Schweizer! Allen die hier arbeiten sind Italiener, Portugiesen oder Leute aus irgendeine Ost-Europäische Staat. Das sind die Bauarbeiter natürlich. Weiter gibt es viele Deutscher, die in die Hotels arbeiten als Rezeptzionist oder etwas vergleichbares.

Holländer gibt es, ausser mich, zum Glück auch nicht.

Ne Holländer ind Schwiiz

Was machsch dann? Na klar, fängsch a ne Blog zu schriibe uuf Mundart! Oder irgendüppis was gliich tönt. Dann bechömsch so üppis. Kei annig odr s richtig isch, abr das isch die Schwiizer au gliich. Und uuf jedem fall liest nur mini Freundin das da.

Also guet. Was mir immer uuffallt uuf Schwiizerdüütsch isch die Vergangene Ziit. Das heisch, uuf Schwiizerdüütsch gits kei ‚ich war‘, zum Bispiil. Mann müss immä säge ‚ich bi gsie‘.

Parlement efficiënter met willekeurige leden

Soms wordt ik heel blij van mensen die eens over de grenzen van hun eigen vakgebied heenkijken en leuke dingen gaan bedenken. Een team van Italiaanse wiskundigen heeft weten aan te tonen dat een parlement waarin een deel van de leden willekeurig wordt gekozen, efficiënter is dan een volledig gekozen parlement.

Een en ander past in de lijn van hun onderzoek: twee jaar eerder deden ze onderzoek naar manieren om medewerkers promoties te geven. Als worst-care scenario namen ze daarbij ook de optie ‚volstrekt willekeurig promoveren‘ mee in hun onderzoek. Die bleek als beste te werken.